Blickmaschinen Symposium

Abstract

Dominika Szope - Das weite Sehen - zur Blickkultur des Panorama


Der Betrachter des 19. Jahrhunderts sah sich im Panorama - mit einem scheinbar allumfassenden Blick -einer illusionistischen Umgebung ausgesetzt. Doch so schnell wie das Panorama auftauchte, verschwand es auch wieder. Heute finden sich Panoramen in erster Linie in Ländern wie China oder Nordkorea, wo sie der Verherrlichung politischer Ideen dienen. Im Westen hingegen haben sich Medienkünstler das panoramatische Prinzip zu eigen gemacht, um in ihren Installationen dem Betrachter eine andere Blickperspektive zu bieten. Werke von Jeffrey Shaw, Luc Courchesne oder The Wooster Group erscheinen hier von besonderem Interesse aber auch technische Entwicklungen wie die der Panorama-Kamera, die Künstlern neue Möglichkeiten der Involvierung des Betrachters wie auch der Interaktion mit ihm bieten.

Studium der Kunst- und Medienwissenschaft, Philosophie und Architektur an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. 2003 - 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZKM|Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Mediengeschichte/ Visuelle Kultur (FB 3) der Universität Siegen.

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Museum für Gegenwartskunst Siegen
23. November 2008 - 10. Mai 2009
Blickmaschinen / Visual Tactics

Mücsarnok / Kunsthalle, Budapest
19. Juni - 23. August 2009
Pillanatgépek

Centro Andaluz de Arte Contemporáneo, Sevilla
17. September - 22. November 2009
Máquinas de mirar




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Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen

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Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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