Blickmaschinen Symposium

Abstract

Oliver Grau - Für eine Enzyklopädie der Visuellen Medien


Der Vortrag untersucht das Feld der Medienkunstarchivierung und plädiert für Dokumentation, Sammlung und Erhaltung der evolutionären Geschichte der audiovisuellen Medien und ihrer Widersprüche.

Oliver Grau ist Professor für Bildwissenschaften und Leiter des Departments an der Donau-Universität Krems. Weltweit eingeladene internationale Vortragsreisen, zahlreiche Auszeichnungen und internationale Publikationen (in 12 Sprachen). Jüngste Erscheinungen: Virtual Art: From Illusion to Immersion (MIT-Press 2003, Mediale Emotionen (Fischer 2005) und MediaArtHistories (MIT-Press 2007). Seine Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf die Geschichte von Medienkunst, Immersion und Emotionen sowie auf die Geschichte, Idee und Kultur von Telepresence und Artificial Intelligence. Grau entwickelte neue wissenschaftliche Digitale Arbeitsinstrumente für die Geisteswissenschaften/Humanities, so leitete Grau das Projekt Immersive Kunst der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dessen Team seit 1998 die erste internationale Datenbank für Virtuelle Kunst (www.virtualart.at) entwickelte, ebenso ist Grau Projektleiter der Datenbank der Graphischen Sammlung Göttweig, Österreichs größter privaten graphischen Sammlung, die 30.000 Druckgrafiken von Dürer bis Klimt beinhaltet (www.gssg.at). Grau war Direktor von Refresh! First International Conference on the Histories of Media Art, Science, and Technology, Banff 2005. www.mediaarthistory.org

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Museum für Gegenwartskunst Siegen
23. November 2008 - 10. Mai 2009
Blickmaschinen / Visual Tactics

Mücsarnok / Kunsthalle, Budapest
19. Juni - 23. August 2009
Pillanatgépek

Centro Andaluz de Arte Contemporáneo, Sevilla
17. September - 22. November 2009
Máquinas de mirar




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Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen

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Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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