Blickmaschinen Symposium

Abstract

Barbara Wittmann - Malerei als Blickmaschine: Claude Monet und die Serialisierung des Bildes


Ausgehend von Marcel Prousts Vergleich des malerischen Werks mit einer Laterna magica wird nach der Neukonzeption des Bildes als Blickmaschine im Impressionismus gefragt. Eine kleine Genealogie der Vervielfältigung des Gemäldes zur Serie könnte die geheimen Verbindungsfäden freilegen, die die Malerei Claude Monets mit jenen unscheinbaren Bildern verband, die im Kaiserpanorama seriell am Betrachter vorbeizogen oder Prousts Kinderzimmer in kaleidoskopische Lichtarchitektur entgrenzten.

Studium der Kunstgeschichte in Wien und Berlin. Promotion zu Édouard Manets Portraitwerk. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin und Leitung der Forschungsinitiative „Wissen im Entwurf. Zeichnen und Schreiben als Verfahren der Forschung“ (gemeinsam mit Christoph Hoffmann und Hans-Jörg Rheinberger). Aktuelles Projekt zur Wissens- und Kulturgeschichte der Kinderzeichnung.
Buchpublikationen: Gesichter geben. Édouard Manet und die Poetik des Portraits, München 2004; Ikonologie des Zwischenraums. Der Schleier als Medium und Metapher. München 2005 (Hg. zus. mit Johannes Endres und Gerhard Wolf); Spuren erzeugen. Zeichnen und Schreiben als Verfahren der Selbstaufzeichnung (Hg.), Zürich, Berlin 2009 (im Druck).

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Museum für Gegenwartskunst Siegen
23. November 2008 - 10. Mai 2009
Blickmaschinen / Visual Tactics

Mücsarnok / Kunsthalle, Budapest
19. Juni - 23. August 2009
Pillanatgépek

Centro Andaluz de Arte Contemporáneo, Sevilla
17. September - 22. November 2009
Máquinas de mirar




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Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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